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Mo

29

Sep

2008

Rolli und Hund? Na und

Gerade für Menschen mit Behinderung haben es schwer mit ihrer Gesundheit, deren Alltag oft recht beschwerlich ist, muss der Urlaub weitgehend hindernisfrei sein, um die optimale Erholung zu bringen. Nicht alle Angebote in diesem Bereich werden den Ansprüchen behinderter Menschen wirklich gerecht, sodass die Enttäuschung am Urlaubsort oft nicht ausbleibt. Die häufigsten Hindernisse, mit denen sie zu kämpfen haben, sind Treppen, holprige Wege, zu enge Durchgänge u.a. Dinge. Selbst wenn es im Freien manchmal Ausweichmöglichkeiten gibt, findet man diese im Gegensatz dazu in der Ferienwohnung in Berlin nicht immer. Was in Reisekatalogen als behindertengerechtes Ferienhaus oder Ferienwohnung angepriesen wird, hat oft nur zwei Haltestangen im Bad und ebene Fußböden ohne Schwellen. Wie sieht es aber mit einem Eingang mit Rampe oder ohne Treppe, breiten Türen, durch die ein Rollstuhl passt, und Räumen, die groß genug sind, dass man mit dem Rollstuhl an das Bett heranfahren kann und vielem mehr aus? Danach muss man oft lange suchen und wird doch selten fündig, da in der Regel sowohl Urlaubsorte als auch die Unterkünfte auf Menschen ohne Behinderung ausgerichtet sind.
Und wenn dann noch der Rollstuhlfahrer mit seinen Tieren wie einen Hund einen Urlaubsplatz sucht, ist er oft völlig hilflos, denn dafür scheint es nun so gar keinen geeigneten Flecken auf dieser Erde zu geben. Und was gar ist mit den Blindenhunden und ihren Führern? Müssen ältere Menschen in der Regel Potenzmittel nehmen damit sie keine Potenzprobleme haben?

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